Berggipfel, Alpwiesen, Heidi-Idylle – diese vier Kurzfilme des Schweizer Filmschaffens haben wenig Interesse an der Postkartenidylle und werfen stattdessen einen eigenwilligen Blick auf Begehren und Vulnerabilität. Ein Format, das längst zum festen Bestandteil des Lust*streifen Festivalprogramms gehört.
***
Nationaler Wettbewerb
Amelia, die alleinige Überlebende auf einem beschädigten Raumschiff, kämpft mit ihrer Trauer und Isolation. Während im Garten des Schiffes eine mysteriöse Präsenz auftaucht, muss sich Amelia einer schwierigen Entscheidung stellen.
12' No dialogue

Am Vorabend einer religiösen Prozession trifft die fünfzehnjährige Selma auf eine Gruppe Jugendlicher, die sich in der örtlichen Sporthalle versteckt. Hin- und hergerissen zwischen den Erwartungen ihrer Mutter, den strengen Regeln ihrer konservativ-katholischen Gemeinschaft und ihrer eigenen, sich entwickelnden Identität, muss sie sich den Herausforderungen des Erwachsenwerdens und der Suche nach sich selbst stellen.
20' OV/e

In einer Welt, die Menschen marginalisiert, die von der Norm abweichen, strahlt James Alek mit seinem Lächeln und seiner Resilienz. Seine stille Stärke stellt sich mit Humor den Herausforderungen, die mit seiner Transidentität und seiner Behinderung einhergehen.
13' F/e

Zwei Menschen schalten online eine Anzeige, um eine Dienstleistung anzubieten. Innerhalb von 23 Tagen erhalten sie 4.330 Klicks und 189 Anfragen, aus denen ein einziges Treffen entsteht. Der Film begleitet sie auf ihrer Reise – voller Hoffnung, Neugier und der unerwarteten Wahrheit hinter digitalen Verbindungen.
18' D/E/e
